Der ländliche Raum hat oberste Priorität

SPD-Agrarsprecher Priesmeier erwartet eine gute Zusammenarbeit mit dem neuen Agrarminister Friedrich
 
18122013 PM GroKoRegion, 18.12.2013 - Eine konsequente Hinwendung zu einer modernen Agrarpolitik erwartet der hiesige SPD-Bundestagsabgeordnete Wilhelm Priesmeier von dem neuen Bundeslandwirtschaftsminister Hans-Peter Friedrich (CSU). „Mit höheren Standards für Nachhaltigkeit und Tierschutz wird die deutsche Land- und Ernährungswirtschaft in den kommenden vier Jahren noch zukunfts- und gesellschaftsfähiger“, sagte Priesmeier in Berlin. Priesmeier freut sich auf die Zusammenarbeit mit Friedrich, der aus Oberfranken stammt und somit Verständnis für die besonderen Belange der ländlichen Räume hat. Der SPD-Politiker fordert neben einem verbesserten Tierschutz auch die Umwidmung der milliardenschweren Flächenprämien für die Landwirte in innovative Entwicklungskonzepte für ländliche Räume. „Das Land braucht die finanzielle Unterstützung, wenn wir die Daseinsvorsorge in unseren Kommunen sichern wollen. Die Landwirtschaft ist wettbewerbsfähig genug“, betonte Priesmeier in Berlin.
 
Nach dem überwältigenden Votum der SPD-Mitglieder für die Große Koalition geht die SPD nun gestärkt an die politische Arbeit. Jetzt gehe es um Inhalte und nicht mehr um Köpfe, so Priesmeier. Wichtig ist für Wilhelm Priesmeier eine flächengebundene Tierhaltung und eine bessere Koordinierung der für ländliche Räume relevanten Politik innerhalb der schwarzroten Bundesregierung. „Mit der neuen Tierwohl-Initiative starten wir unsere Arbeit mit der Union, denn ein hoher Tierschutzstandard ist Voraussetzung, dass Tierhaltung auch in Zukunft von der Gesellschaft akzeptiert wird“, sagte Priesmeier. Die Tierhaltungssysteme werden deshalb zukünftig bundeseinheitlichen Prüf- und Zulassungsverfahren unterworfen. Weiterhin wird es einen einheitlichen Rechtsrahmen für die Bereiche Tiergesundheit und Tierarzneimittel geben.
 
Bei der Düngeverordnung will der SPD-Agrarsprecher sofort aktiv werden. Fakt ist, dass auf deutschen Äckern noch immer zu viel Gülle landet und zu viel gedüngt wird. „Wir müssen den Nährstoffüberschuss bei Stickstoff und Phosphat in den Griff bekommen, wenn uns die Wasserqualität wichtig ist“, sagte Priesmeier. Priesmeier fordert zudem, dass bei der Änderung der Düngeverordnung die Hoftorbilanz verbindlich vorgeschrieben wird und Betriebe mit nicht ausreichender Fläche zusätzliche Lagerkapazitäten nachweisen müssen. Zudem muss das Ausbringen von Gülle sich streng an der Vegetationsperiode und den angebauten Pflanzen orientieren.

#Vernetzen

 
Ich freue mich, wenn Sie mit mir Kontakt aufnehmen -
kontaktieren Sie mich doch einfach in Ihrem Lieblingsnetzwerk!
 
wpyoutube          Werden Sie mein Fan auf Facebook!          Folgen Sie mir auf Twitter!          wpgooglePlusFanSeite