Person

Informieren Sie sich über meinen persönlichen und meinen politischen Lebenslauf.

Als Basis für den politischen Erfolg gilt für mich die Arbeit in der SPD auf den unterschiedlichen Bereichen. Ich habe mich bereits als Jugendlicher sehr für Politik interessiert. Seit 1970 bin ich politisch aktiv und habe mit 16 Jahren meine ersten parteipolitischen Erfahrungen bei den Jusos gesammelt. Seitdem setze ich mich für eine gerechte Politik in der Region und für die Region ein – anfangs auf kommunaler Ebene, seit 2002 im Deutschen Bundestag. 

Lernen Sie mich näher kennen: Ausführlich oder praktisch in tabellarischer Kurzform.

Persönlicher Werdegang

Am 25. Juli 1954 kam ich im westfälischen Rahden auf die Welt. Dort wuchs ich mit zwei jüngeren Schwestern als Sohn eines Landwirtes auf. Das Wesen der Landwirtschaft kenne ich also – auch wenn sie sich in den vergangenen Jahrzehnten stark gewandelt hat. Ebenso standen mir Tiere von Anfang an nahe. Sicher ein entscheidender Grund, später Tierarzt zu werden. Zum Glück unterstützten mich meine Eltern dabei. Nach dem Besuch der Volksschule in Oppenwehe von 1960 bis 1968 wechselte ich auf das Söderblom-Gymnasium in Espelkamp und machte dort 1974 das Abitur.

Nach dem anschließenden Wehrdienst begann ich 1975 mein Studium an der Tierärztlichen Hochschule Hannover. 1980 legte ich das Staatsexamen ab. Ein Jahr später arbeitete ich als Wissenschaftlicher Assistent am Institut für Pharmakologie der Tierärztlichen Hochschule und in Stadtoldendorf. Es folgten Dissertation und Promotion zum Doktor der Veterinärmedizin. Der Abschluss war Startsignal zugleich: Im Jahr 1984 ließ ich mich als Tierarzt in Dassel-Markoldendorf im Landkreis Northeim nieder.

Dort lebe ich sehr gerne und seit mehr als 28 Jahren mit meiner Familie. Als Vater von inzwischen vier erwachsenen Kindern (drei Töchter und ein Sohn) kenne ich die Sorgen, die eine Familie in den einzelnen Lebensphasen durchmacht. Diese Sorgen werden auch heute nicht geringer – sie werden eher größer. Auch dies sind Gründe für mich als Sozialdemokrat, Politik sozial und gerecht zu gestalten. Anfangs im Rat der Stadt Dassel, später im Northeimer Kreistag, schließlich für den Wahlkreis Goslar-Northeim-Osterode im Deutschen Bundestag. Bei den Wahlen 2002, 2005, 2009 und 2013 haben mich die Menschen immer direkt als ihren Abgeordneten gewählt. Damit ich mich auch weiterhin für sie und eine soziale und gerechte Politik einsetze.
 
Politische Positionen
 
Als agrarpolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion stehe ich für eine wettbewerbsorientierte Land- und Ernährungswirtschaft und einen verbesserten Tierschutz. Ich fordere eine zügige Einführung von Prüf- und Zulassungsverfahren für serienmäßig hergestellte Stalleinrichtungen zur artgerechten Haltung von landwirtschaftlichen Nutztieren. Tiere sind Lebewesen und verdienen Respekt (Artikel 20a im Grundgesetz). Ställe, Haltung und Mast dürfen nicht gegen Tierschutzrechte verstoßen. Die Bindung der Tierhaltung an die Fläche ist für mich unverzichtbar, um die Nährstoffüberschüsse bei Stickstoff und Phosphat aus der Gülle in den Griff zu bekommen.
 
Mein zweites Ziel: Wir wollen Regierungshandeln für die ländlichen Räume effektiver koordinieren, klare Zuständigkeiten definieren und die Wertschöpfung erhöhen. Wir setzen auf Bündelung der Kompetenzen und eine Neuausrichtung der bisher auf die Landwirtschaft ausgerichteten Politik, indem wir die ländlichen Räume und die Menschen, die dort wohnen und arbeiten, in den Mittelpunkt unserer Politik stellen. Mein Handeln konzentriert sich dabei auf die Weiterentwicklung der Gemeinschaftsaufgabe Agrarstruktur und Küstenschutz (GAK) zu einer Gemeinschaftsaufgabe ländliche Entwicklung. Eine Gemeinschaftsaufgabe neuen Zuschnitts ist auf das gesamte Förderspektrum der europäischen Fonds zu erweitern, um passgenaue Förderung zu garantieren. Ebenso wollen wir „aus einer Hand“ fördern. Aktuell gibt es zu viele Fördertöpfe nebeneinander, die nicht aufeinander abgestimmt sind. Wir fordern Regionalbudgets und einen umfassenden Breitbandausbau.
 
Da die Direktzahlungen nach 2020 keine Perspektive mehr haben, wollen wir den Landwirten mit den freiwerdenden Mitteln zum Beispiel höhere Tierschutzstandards und Umweltmaßnahmen bezahlen. Dieses Konzept findet immer mehr Befürworter.
 Um die Umweltverträglichkeit des Stickstoff-Managements der Höfe besser zu kontrollieren, fordere ich die Einführung einer sogenannten Hoftorbilanz. Gemessen werden dabei die Stickstoffmengen, die in einen Agrarbetrieb hineingelangen - über den Dünger oder das Tierfutter. Erfasst wird ebenfalls, was den Hof in Form landwirtschaftlicher Produkte wieder verlässt, von Pflanzen über Milch und Fleisch bis zu den Eiern. Die Differenz ist auf dem Acker verblieben, und für diesen Stickstoffüberschuss muss ein Grenzwert eingehalten werden.

Politischer Werdegang

Von 1991 bis 2003 war ich Mitglied im Rat der Stadt Dassel, dort im Verwaltungsausschuss und im Finanzausschuss. Von 1996 bis 2003 war ich zudem Kreistagsabgeordneter des Landkreises Northeim, dort im Kreisausschuss und im Finanzausschuss. Die Arbeit in diesen beiden Kommunalparlamenten haben mich ebenso geprägt wie die Erfahrungen aus meiner sonstigen politischen und gesellschaftlichen Tätigkeit und mich schließlich ermutigt, im Wahljahr 2002 für die SPD für den Deutschen Bundestag zu kandidieren. Die Menschen wählten mich in jenem Jahr direkt als ihren Abgeordneten und bestätigten meine Arbeit bei den Wahlen 2005, 2009 und 2013 – ebenso durch das Direktmandat.

Als direkt gewählter Kandidat vertrete ich seit 2002 den Wahlkreis Goslar-Northeim-Osterode im Deutschen Bundestag. In der sitzungsfreien Zeit nehme ich zahlreiche Termine im Wahlkreis wahr. Ich besuche Vereine, Verbände, Organisationen und Betriebe vor Ort und erfahre so hautnah und direkt vom aktuellen Geschehen, von etwaigen Missständen, den Wünschen – und auch den positiven Entwicklungen unmittelbar bei Gesprächen mit Betroffenen und Beteiligten. Was auch bei meinen politischen Sprechstunden geschieht, die ich in meinem Wahlkreis regelmäßig anbiete.

Auf der bundespolitischen Ebene in Berlin liegt mein Arbeitsschwerpunkt in der Agrar- und Tierschutzpolitik. Von 2003 bis 2009 war ich Tierschutzbeauftragter der SPD-Bundestagsfraktion. In der Arbeitsgruppe Ernährung und Landwirtschaft der SPD-Bundestagsfraktion bringe ich – anfangs als stellvertretender agrarpolitischer Sprecher und seit 2009 als deren Sprecher – in diesem Fachausschuss meine gesammelten Erfahrungen und Qualifikation meines beinahe 30-jährigen Berufslebens ein.


Tabellarische Kurzform

  • geboren am 25. Juli 1954 in Rahden (Westfalen)
    evangelisch-lutherisch, verheiratet, 3 Töchter und 1 Sohn, 2 Enkelkinder
  • 1960 - 1968: Besuch der Volksschule Oppenwehe
  • 1970: Eintritt in die SPD (Funktionen im Ortsverein Oppenwehe, im Juso-Unterbezirksvorstand Minden-Lübbecke und im Bezirk Ostwestfalen-Lippe)
  • 1974: Abitur am Söderblom-Gymnasium der ev. Landeskirche in Espelkamp
  • 1974 - 1975: Wehrdienst
  • 1975 - 1980: Studium an der Tierärztlichem Hochschule Hannover und Staatsexamen, engagiert in der Hochschulpolitik, Mitglied in der Juso-Hochschulgruppe der Tierärztlichen Hochschule Hannover, Mitglied des Studentenrates, des Konzils und des Senates
  • bis 1981: Tätigkeit als wissenschaftlicher Assistent am Institut für Pharmakologie der Tierärztlichen Hochschule. Dissertation und Promotion zum Doktor der Veterinärmedizin
  • 1981 - 1983: Tätigkeit als tierärztlicher Assistent in Stadtoldendorf
  • 1984: Niederlassung als Tierarzt in Dassel-Markoldendorf
  • ab 1988: verschiedene Funktionen als Sozialdemokrat auf Ortsvereins-, Stadtverbands- und Unterbezirksebene
  • 1991 - 2003: Mitglied im Rat der Stadt Dassel (Verwaltungsausschuss, Finanzausschuss)
  • 1996 - 2003: Kreistagsabgeordneter des Landkreises Northeim (Kreisausschuss, Finanzausschuss)
  • 1998 bis 2003: Mitglied der Kammerversammlung der Tierärztekammer
  • seit September 2002 Bundestagsabgeordneter im Deutschen Bundestag per Direktwahl für den Wahlkreis Goslar, Northeim, Osterode, direkte Wiederwahl 2005, 2009 und 2013
  • 2003 - 2009: Tierschutzbeauftragter der SPD-Bundestagsfraktion
  • 2004 - 2009: stellvertretender agrarpolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion
  • 2009 - 2013: Sprecher der Arbeitsgruppe „Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz“ der SPD-Bundestagsfraktion, Obmann im Ausschuss für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz.  Stellvertretendes Mitglied im Finanzausschuss.
  • Seit 2014: Sprecher der Arbeitsgruppe „Ernährung und Landwirtschaft“ der SPD-Bundestagsfraktion. Mitglied im Ausschuss für Ernährung und Landwirtschaft. Stellvertretendes Mitglied im Finanzausschuss. 

Zur Arbeitsgruppe Ernährung und Landwirtschaft:

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