Ehrenamt gewürdigt: Drei Tage das politische Berlin erlebt

MdB Priesmeier lud Flüchtlingshelfer zur Bildungsfahrt ein
 
Ehrenamt gewürdigt: Drei Tage das politische Berlin erlebtNortheim/Einbeck/Bad Gandersheim, 10.05.2016 – „Bis zu drei Mal im Jahr kann ich über das Bundespresseamt jeweils 50 Gäste nach Berlin einladen, um dort den politischen Prozess in verschiedenen Institutionen kennenzulernen. Gerne vergebe ich diese Plätze als kleines Dankeschön an Bürgerinnen und Bürger, die sich ehrenamtlich in meinem Wahlkreis engagieren und sich so für die Gemeinschaft einsetzen. Ob Rotes Kreuz, Kindergarten-Vertreter, Feuerwehr, Vereinstrainer oder Kassierer beim Fußball oder Handball – wo sie sich engagieren, ist egal. Besonders freue ich mich aber, dass ich dieses Mal viele ehrenamtlich engagierte Menschen aus dem Bereich der Flüchtlingshilfe bzw. der Integration begrüßen durfte. So viele verschiedene Nationen hatten wir noch nie bei einer Berlinfahrt – und das ist gut so“, erklärt der hiesige SPD-Bundestagsabgeordnete Wilhelm Priesmeier.
„Alle Teilnehmer waren von der Fahrt, dem Programm und der Stimmung im Bus begeistert“, freut sich Wilhelm Priesmeier über das Zusammen- und Zueinanderfinden der verschiedenen Kulturen bei dieser Fahrt. „Nur über das persönliche Kennenlernen können Vorurteile und die unbegründeten Ängste abgebaut werden“, so Priesmeier, der wann immer sein Terminkalender zuließ, in Berlin zu der Besuchergruppe stieß. Die Teilnehmer dieser Berlinfahrt kamen aus Einbeck, Bad Gandersheim, Moringen, Nörten-Hardenberg und Northeim.
 
Von Northeim aus ging Richtung Berlin: Nach dem Mittagessen wurde im Verteidigungsministerium dem ersten Programmpunkt erwartungsvoll entgegengefiebert. Sicherheitskontrollen wie am Flughafen trübten die Stimmung nicht, sondern sorgten für Heiterkeit. Nach dem interessanten Vortrag und der Diskussion ging es zum Deutschen Bundestag. Viele der Teilnehmer waren zum ersten Mal hier und kamen aus dem Staunen nicht heraus. Auf der Besuchertribüne erhielten sie nicht nur Einblick in den Plenarsaal, sondern durch den informativen Vortrag auch in die Arbeitsweise und die Aufgaben des Parlaments. Anschließend trafen die Teilnehmer ihren SPD-Bundestagsabgeordneten Wilhelm Priesmeier und diskutierten mit ihm über die aktuelle Politik. Selbstverständlich wurde vor der Reichstagskuppel ein Foto gemacht, und die Berlinfahrer genossen von dort die Aussicht über die Hauptstadt. Mit vielen neuen Eindrücken ging der erste Tag zu Ende.
 
Die Zentrale der SPD, das Willy-Brandt-HausDie Zentrale der SPD, das Willy-Brandt-Haus, war am zweiten Tag der erste Programmpunkt. Infos zum Gebäude, zur Geschichte und zur aktuellen Politik der SPD sorgten anschließend für Gesprächsstoff. Einen tieferen Einblick in die deutsche Nachkriegsgeschichte bekamen die Berlinfahrer nach dem Mittagessen bei der Sonderführung in der Gedenkstätte Potsdamer Abkommen. Einziger Wermutstropfen: Schloss Cecilienhof wird restauriert und war von außen eingerüstet. Bedrückende Einblicke erhielten die Teilnehmer beim Besuch des einstigen sowjetischen Untersuchungsgefängnisses „Leistikowstraße“. Hier hatte der sowjetische Militärgeheimdienst bis Mitte der 1950-er Jahre bis zu 1200 Menschen inhaftiert. Mit einem individuellen Rundgang durch Potsdams Altstadt im Holländischen Viertel endete der zweite Tag.
 
Mit der Stadtrundfahrt an politischen Gesichtspunkten ging es zum Mittagessen und anschließend zum letzten Programmpunkt: dem Besuch des Bundesnachrichtendienstes (BND). Der Vortrag brachte für alle Teilnehmer neue Erkenntnisse über die Arbeit des deutschen Auslandsnachrichtendienstes. Und wenn der Vortragende selber einst aktiv war, dann kennt der Wissensdurst keine Grenzen, sodass alle Teilnehmer sich einig waren, dass man so eine Bildungsfahrt als normaler Tourist nicht macht und sie deshalb einmalig gut war. Ein großer Dank der Reisegruppe ging deshalb auch an Wilhelm Priesmeiers Wahlkreis-Mitarbeiterin Silke Breustedt-Muschalla, die diese Fahrt organisierte und betreute.  
 
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