Drei Tage das politische Berlin erlebt

MdB Priesmeier lud 50 Ehrenamtliche der Region ein
 
BPA FahrtBerlin/Region, 27.08.2016 – Vor kurzem haben 50 Teilnehmer auf Einladung des hiesigen SPD-Bundestagsabgeordneten Dr. Wilhelm Priesmeier für drei Tage das politische Berlin erkundet. „Ich freue mich, dass wieder so viele ehrenamtlich Tätige mitgefahren sind, sodass eine sehr gemischte Gruppe aus Politik und Vereinen der Region Goslar, Osterode, Bad Harzburg und dem Südharz sich zusammen- und auch zueinanderfand. Hier erfolgt immer ein reger Austausch, der von allen Teilnehmern positiv bewertet wird“, erklärt Wilhelm Priesmeier.
Nach der Ankunft in Berlin und dem Mittagessen war noch für die Gruppe Zeit, sich die Beine am Potsdamer Platz zu vertreten, sodass das Programm mit dem Besuch des Bundestages gestartet wurde. Beim Infovortrag auf der Besuchertribüne des Deutschen Bundestages erfuhren die Berlinfahrer Wissenswertes zu den politischen Abläufen, zur Geschichte des Reichstages und zur Architektur des immer wieder imposanten Gebäudes. Mit ihrem Bundestagsabgeordneten Wilhelm Priesmeier diskutierte die Gruppe über aktuelle Themen, und beim anschließenden Besuch der Kuppel entstand das Erinnerungsfoto.
 
„Hängt der Lappen oben, ist der Lumpen drin“ (hier die Flagge am Schloss Bellevue) - bei der Stadtrundfahrt orientiert an politischen Gesichtspunkten erfuhren Wilhelm Priesmeiers Berlinfahrer am zweiten Tag nicht nur viel über die Sehenswürdigkeiten Berlins, sondern bekamen so manche Anekdote vom jungen, aber äußerst belesenen und kompetenten Stadtführer Daniel erzählt, sodass die Zeit wie im Flug verging.
 
Wenn Zeitzeugen Zeitgeschehen schildern, so ist die Wirkung des Erzählten enorm und der Besuch einer Gedenkstätte wird außergewöhnlich und sehr bewegend. Aufgeteilt in zwei Gruppen erlebte die Besucherschar Wilhelm Priesmeiers dieses in der Gedenkstätte Hohenschönhausen. In der ehemaligen Zentralen Untersuchungshaftanstalt der Stasi berichteten die Zeitzeugen über unmenschlichen Verhörmethoden und Haftbedingungen, denen sie und die weiteren - oftmals unschuldigen - Insassen ausgeliefert waren. Tief ergriffen und für alle unfassbar, welche Macht dieses System ausübte, war die Besuchergruppe. Einen vertiefenden Einblick in die Machtzentrale und Methoden der Stasi bekam die Gruppe bei der anschließenden Führung im Stasi-Museum als Abschluss des zweiten Tages.  
 
Ein Informationsgespräch mit einer angeregten Diskussion zu aktuellen Themen wie Familienarbeitszeit, fairer Lohn, Pflege oder Rente stand beim Besuch des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend am dritten Tag auf dem Programm. Bei der Führung im Dokumentationszentrum Topographie des Terrors in der Niederkirchner Straße wurde der Gruppe der Aufstieg Hitlers und das grausame Wirken des Nazi-Regimes gezeigt. „Dies waren drei eindrucksvolle, interessante und sehr informative Tage“ – da war sich Priesmeiers Besuchergruppe einig, als es wieder zurück in den Wahlkreis ging.

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